

30.01.19 –
„Ein Hard-Rock-Party-Hotel auf dem weltweit bekanntesten Grenzübergang ist lächerlich, stellt den Gedenkort in Frage und provoziert noch mehr Verkehrschaos.“ Gennburg: „Es mag das Interesse des Investors befriedigen, aber das ist nicht unser Job.“ Ähnlich drückt es die Grünen-Abgeordnete Daniela Billig aus: „Wir Grüne wollen den Checkpoint Charlie zum Vorteil für ganz Berlin entwickeln“, sagt sie. Für eine „anspruchsvolle Erinnerungskultur“ sei ein einzeln stehendes Museum „zwingend“. Außerdem sollte es einen freien Stadtplatz auf der Westseite des Areals geben. Die Wahrung des Denkmalschutzes durch freie Brandwände sei ebenso notwendig. Zudem müsse es „viel Wohnraum“ inklusive eines Anteils von mindestens 30 Prozent günstiger Unterkünfte geben, Gewerbeflächen und soziale Infrastruktur.
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