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Abriss in Grünau: Auf den Brand folgt die Belohnung

11.09.19 –

Schon mit der Baugenehmigung vom 22. Januar erlaubte der Bezirk Teilabrisse des Riviera-Gebäudes und des Gesellschaftshauses. Gegenüber der taz begründete Stadtplanungsamtsleiterin Ulrike Zeidler die Genehmigung damit, dass „bis zur Entscheidung über die Bauvoranfrage mindestens ein/e Mitarbeiter/in der Unteren Denkmalschutzbehörde nahezu ausschließlich mit der Anordnung von Sicherungsmaßnahmen an der Riviera und deren Durchsetzung beschäftigt war“.

Das, so Zeidler, „hätten das Bezirksamt und das Denkmalamt nicht mehr lange durchhalten können, zumindest nicht ohne die 4.500 anderen Denkmale im Bezirk zu vernachlässigen“.

Gegenüber der taz kritisierte die für Denkmalschutz zuständige Grünen-Abgeordnete Daniela Billig das Vorgehen. „Wir kümmern uns auf Bezirksebene oft zu wenig um unsere Denkmale. Da ist schon viel zu viel verloren gegangen.“

Hinzu komme noch, dass die Denkmalschutzbehörden „die kleinen Eigentümer oft knechte, während sie sich gegenüber den großen Investoren oft zahm verhalten“.

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