

23.09.19 –
Diesen Donnerstag ist die Abgabefrist für die Künstlerentwürfe. Aus den Einsendungen wählt das Preisgericht zehn Künstler aus, die ausführliche Konzepte einreichen sollen. Wenn im April der Sieger-Entwurf feststeht, werde eine weitere Kommission gegründet, die sich explizit mit dem „historischen Input“ innerhalb der Umsetzung beschäftigen soll, berichtet Annette Tietz.
Bei den Grünen wird man da genau beobachten. „Bisher ist es nur eine Befürchtung, der Wettbewerb läuft und wir werden abwarten, ob die kritische Bewertung tatsächlich zu kurz kommt“, sagt die Abgeordnete Daniela Billig. Man habe nichts gegen die künstlerische Darstellung an sich, betont die Abgeordnete. Notfalls müsse man überlegen, wie die historisch-kritische Einordnung des Thälmann-Denkmals nachgereicht werden könne.
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