
18.10.18 –
Am berühmtesten Grenzübergang der Welt haben wir 30 Jahre nach dem Mauerfall noch unbebaute Freiflächen - ein Geschenk für die zukünftige Gestaltung. Dabei gilt es zum einen, die historische Kulisse des Checkpoints zu erhalten. Zum anderen brauchen wir dort ein Museum, als Ort der Erinnerung.
Nach den bisherigen Plänen des Investors soll das Museum in den unattraktivsten Bereich, nämlich in den Keller. Das Land Berlin soll die Flächen anmieten. Zugesagt sind aber nur 25 Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit ist die Zukunft ungewiss. Ideal wäre stattdessen ein Pavillon in Landesbesitz auf dem östlichen Gelände mit großen Panoramafenstern. Das würde die Geschichte und die Veränderung des Ortes unmittelbar erlebbar machen. Der Checkpoint Charlie muss als besonderer Ort der Geschichte erhalten bleiben!
Videoquelle: ALEX BERLIN
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